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EVP begrüsst die Wiedereinführung der Einführungsklassen und die Umsetzung ihrer Petition

Der Regie­rungs­rat hat sich hart­nä­ckig gegen die Wie­der­ein­füh­rung der Ein­füh­rungs­klas­sen gewehrt und die for­cierte Ein­füh­rung der inte­gra­ti­ven Schule aufs Äus­serste ver­tei­digt. Die Ver­bes­se­rung beim Ein­stieg in die Schul­zeit sieht die EVP nur als Bewäl­ti­gung einer ers­ten Bau­stelle. Besorgt ist die EVP über die kon­stant stei­gen­den Kos­ten für die inte­gra­tive Schule.

Vier Jahre brauchte der Regie­rungs­rat, bis er sich zu einer Ände­rung des Schul­ge­set­zes durch­rin­gen konnte, wel­che Ein­füh­rungs­klas­sen ermög­li­chen wird. Hilf­reich war dabei sicher auch die Peti­tion aus den Rei­hen der EVP, wel­che innert eines Monats 700 Unter­schrif­ten für die Wie­der­ein­füh­rung der EK sam­meln konnte. Dies zeigt, dass inner­halb der Bevöl­ke­rung ein Unbe­ha­gen besteht, gegen­über der basel-städtischen Form der inte­gra­ti­ven Schule, wie sie hier in Basel prak­ti­ziert wird.

 

Sor­gen berei­ten der EVP auch die bestän­dig stei­gen­den Kos­ten für die Schule. So schreibt der Regie­rungs­rat im Rat­schlag selbst­kri­tisch, dass mehr Res­sour­cen ein­ge­setzt wer­den müss­ten als ange­nom­men.

Des­halb unter­streicht die EVP noch­mals ihre For­de­rung, wel­che sie im Januar 2018 mit dem von Gross­rä­tin Anne­ma­rie Pfei­fer ein­ge­reich­ten Anzug depo­niert hat, dass der Regie­rungs­rat die inte­gra­tive Schule gründ­lich eva­lu­ie­ren soll.

Die Klas­sen sind seit deren Ein­füh­rung deut­lich hete­ro­ge­ner zusam­men­ge­setzt. Dies bedeu­tet für die Kin­der und die Lehr­per­so­nen eine grosse Her­aus­for­de­rung. So hört man aus dem schu­li­schen Umfeld, dass beson­ders schwie­rige und/oder schu­lisch schwa­che Kin­der im hek­ti­schen Schul­all­tag nicht mehr die opti­male För­de­rung erhal­ten. Es gibt also auch in den höhe­ren Klas­sen Bau­stel­len.  Des­halb ist die Schule nicht nur beim Ein­tritt in die Schul­pflicht, son­dern in allen Jah­ren der Volks­schule zu opti­mie­ren.