Aktuelle Medienmitteilungen

26.11.2022  | Medienmitteilung der EVP Riehen-Bettingen zur Prüfung der Tieferlegung der S6

Die EVP nimmt Stel­lung zum Ent­scheid des Rie­he­ner Gemein­de­rats und des Bas­ler Regie­rungs­rats, eine Tie­fer­le­gung des Tras­sees der Bahn­li­nie S6 zu prüfen.

Die EVP Riehen-​Bettingen nimmt erfreut zur Kennt­nis, dass der Rie­he­ner Gemein­de­rat und der Bas­ler Regie­rungs­rat eine Stu­die für die Tie­fer­le­gung der

Die EVP nimmt Stellung zum Entscheid des Riehener Gemeinderats und des Basler Regierungsrats, eine Tieferlegung des Trassees der Bahnlinie S6 zu prüfen.

Die EVP Riehen-Bettingen nimmt erfreut zur Kenntnis, dass der Riehener Gemeinderat und der Basler Regierungsrat eine Studie für die Tieferlegung der S6-Linie auf dem Streckenabschnitt durch den Riehener Dorfkern in Auftrag geben wollen und deshalb ein Planungskredit gesprochen werden soll. Ebenso begrüsst sie, dass die Auswirkungen eines S-Bahn-Ausbaus auf den Verkehr und den Siedlungs- und Freiraum untersucht sowie die flankierenden Massnahmen geprüft werden. Besonders freut es die EVP, dass es gelungen ist, dass der Gemeinderat und der Regierungsrat sich gemeinsam für das Riehener Anliegen einsetzen.

Der grosse Widerstand vonseiten der Riehener Bevölkerung und der Politik gegen einen oberirdischen Ausbau der Strecke hat sich gelohnt. Bereits im Herbst 2021 hatte die EVP mit der Organisation einer überparteilichen Podiumsveranstaltung und mit einer Petition das Thema aufgegriffen und die Prüfung möglicher Alternativen zum oberirdischen Streckenausbau gefordert. Zwei in der Folge im Einwohnerrat eingereichte parlamentarische Vorstösse der EVP legten den Fokus auf rechtliche Aspekte und auf die Prüfung einer weiteren Variantenanalyse. Die EVP ist nun ebenfalls erfreut, dass der Gemeinderat diese Vorstösse umgesetzt hat: Einerseits hat der Gemeinderat ein juristisches Gutachten in Auftrag gegeben, um die rechtlichen Möglichkeiten im Zusammenhang mit den bestehenden Staatsverträgen und dem Plangenehmigungsverfahren abzuklären. Andererseits ist ein externes Planungsbüro beauftragt worden zu untersuchen, ob eine Kapazitätserweiterung der S-Bahn auch ohne Doppelspurausbau möglich ist.

Die EVP wird das S-Bahn-Projekt weiterhin aufmerksam verfolgen, aktiv begleiten und sich für die beste Variante für Riehen einsetzen.

 

Kontakt:

Katrin Amstutz, Einwohnerrätin EVP, Tel. +41 79 304 13 76
Daniele Agnolazza, Einwohnerrat EVP, Tel. +41 79 353 08 19
 

 

21.11.2022  | Medienmitteilung der EVP Riehen-Bettingen zu den Legislaturzielen Riehen 2022-2026

Der Rie­he­ner Gemein­de­rat hat seine Ziele für die jet­zige Legis­la­tur ver­ab­schie­det. Dabei hat er drei Schwer­punkt­the­men defi­niert. Die EVP hat sich mit die­sen Legis­la­turzie­len aus­ein­an­der­ge­setzt und nimmt dazu Stellung.

Unter der Füh­rung von Gemein­de­prä­si­den­tin Dr. Chris­tine Kauf­mann (EVP), hat der Rie­he­ner Gemein­de­rat am 25. Okto­ber 2022 seine Ziele für die lau­fende

Der Riehener Gemeinderat hat seine Ziele für die jetzige Legislatur verabschiedet. Dabei hat er drei Schwerpunktthemen definiert. Die EVP hat sich mit diesen Legislaturzielen auseinandergesetzt und nimmt dazu Stellung.

Unter der Führung von Gemeindepräsidentin Dr. Christine Kaufmann (EVP), hat der Riehener Gemeinderat am 25. Oktober 2022 seine Ziele für die laufende Legislatur 2022-2026 verabschiedet. Dabei hat er drei Schwerpunkthemen definiert – attraktiver Wohnstandort, gesunde Umwelt, nachhaltige Finanzpolitik. Die EVP hat sich mit diesen Legislaturzielen auseinandergesetzt. Sie ist davon überzeugt, dass der Gemeinderat mit seinen Zielen den richtigen Weg einschlägt, um Riehen weiterzuentwickeln, und dass die Verankerung der globalen Entwicklungsziele der UNO als Orientierung in den Legislaturzielen sowie eine übergeordnete Nachhaltigkeitsstrategie bedeutende Eckpfeiler sind.

Wichtig ist es, die hohe Wohn- und Lebensqualität der Gemeinde zu erhalten und zu pflegen. Die EVP möchte in diesem Zusammenhang vor allem die Förderung von bezahlbarem Wohnraum, den Ausbau familienergänzender Betreuungsangebote sowie die rechtzeitige Erstellung von zusätzlichem und bedürfnisgerechtem Schulraum hervorheben. Mit Genugtuung nimmt die EVP zur Kenntnis, dass bezüglich der Ausbaupläne der S-Bahn Linie 6 ein überparteilich gemeinsames Interesse besteht, die Anliegen der Riehener Bevölkerung zu vertreten, um eine siedlungsverträgliche Lösung zu finden.

Erfreut stellt die EVP fest, dass die Gemeinde eine klima- und umweltfreundliche Politik betreibt und die erneuerbare Energieversorgung ausbaut. Der Anteil der Photovoltaik liegt in Riehen jedoch noch unter dem Schweizer Durchschnitt und hat entsprechend viel Ausbaupotenzial.
Ebenso deckt sich das Legislaturziel einer nachhaltigen Finanzpolitik mit dem Leitsatz der EVP, einerseits die Steuerbelastung attraktiv zu gestalten und sich andererseits um einen ausgeglichenen Finanzhaushalt zu bemühen. Ziel der Riehener Steuerpolitik muss sein, genügend Steuern zu generieren, damit die Gemeinde ihre Aufgaben erfüllen kann.

Kontakt:
Rebecca Stankowski
Tel. 079 542 31 88
Mail: rebecca.stankowski@evp-riehen.ch

 

17.10.2022  | Stimmfreigabe zur Klimagerechtigkeits-Initiative, Ja zum Gegenvorschlag

Die EVP Basel-​Stadt ist klar der Mei­nung, dass auch auf kan­to­na­ler Ebene Mass­nah­men gegen die Kli­ma­er­wär­mung ergrif­fen und mit kla­ren Zie­len ver­bun­den wer­den sol­len. Umstrit­te­ner war an der Mit­glie­der­ver­samm­lung die Frage der zeit­li­chen Zielsetzung.

Die Mit­glie­der waren sich einig, dass Kli­ma­po­li­tik nicht an den Bund dele­giert wer­den kann und auch kan­to­nal ver­bind­li­che Ziel­set­zun­gen not­wen­dig

Die EVP Basel-Stadt ist klar der Meinung, dass auch auf kantonaler Ebene Massnahmen gegen die Klimaerwärmung ergriffen und mit klaren Zielen verbunden werden sollen. Umstrittener war an der Mitgliederversammlung die Frage der zeitlichen Zielsetzung.

Die Mitglieder waren sich einig, dass Klimapolitik nicht an den Bund delegiert werden kann und auch kantonal verbindliche Zielsetzungen notwendig sind. Entsprechend wurde zum Gegenvorschlag mit grossem Mehr die Ja-Parole gefasst.

Geteilter Meinung waren die Anwesenden zur Klimagerechtigkeitsinitiative. Die Diskussion behandelte v.a. die Frage, inwiefern 2030 ein realistischer Zeitpunkt ist, um das Ziel Netto-Null zu erreichen. Ebenfalls wurde zu bedenken gegeben, dass in der Diskussion um ein kantonales Netto-Null zu wenig gewagt wird, die grundsätzliche Wachstumsstrategie – mehr Arbeitsplätze, wachsende Bevölkerung, damit verbundener Wohnungsbau – kritisch zu hinterfragen. Die Mitgliederversammlung beschloss letztlich zur Initiative Stimmfreigabe. Sollten beide Vorlagen eine Mehrheit finden, empfiehlt die EVP Basel-Stadt dem Gegenvorschlag den Vorzug zu geben.

28.09.2022  | Baulandreserve Stettenfeld - mit Bedacht handeln! (Erschienen in der Riehener Zeitung vom 30.9.2022)

Anlässlich einer Podi­ums­dis­kus­sion, orga­ni­siert durch den Quar­tier­ver­ein Qua­rino, wurde am 22. Sep­tem­ber 2022 über die Ent­wick­lung der letz­ten gros­sen Rie­he­ner (und kan­to­na­len) Bau­land­re­serve im Stet­ten­feld infor­miert und lei­der etwas wenig diskutiert.

Schade, da gerade auch die ein­ge­la­dene Refe­ren­tin, Chris­tine Seid­ler, Pro­fes­so­rin und Dozen­tin für urbane Ent­wick­lung und Sied­lungs­oeko­no­mie von der

Anlässlich einer Podiumsdiskussion, organisiert durch den Quartierverein Quarino, wurde am 22. September 2022 über die Entwicklung der letzten grossen Riehener (und kantonalen) Baulandreserve im Stettenfeld informiert und leider etwas wenig diskutiert.

Schade, da gerade auch die eingeladene Referentin, Christine Seidler, Professorin und Dozentin für urbane Entwicklung und Siedlungsoekonomie von der Fachhochschule Graubünden, in ihrem Votum aufzeigte, wohin eine unüberlegte Entwicklungsplanung führen kann, bei der ungebremst Baulandparzellen überbaut werden, ohne an die damit ausgelösten Infrastrukturkosten zu denken. In einem Artikel des Tagesanzeigers vom Februar 2022 wird von einer «Huttwillisierung der Schweiz» geredet. Huttwil, ein beschauliches Dorf im Mittelland, erlebt aktuell einen ungebremsten Bauboom mit drastischen Folgen, ausgelöst durch ein zu schnelles Wachstum. Der Gemeindepräsident von Huttwil, Walter Rohrbach, ein Politiker der Mitte-Partei, lässt sich wie folgt zitieren «Wir wurden einfach überrollt und spüren die Folgen überall. Huttwil ist aus dem Gleichgewicht geraten.»

Gut ist dies in Riehen (und insbesondere im Stettenfeld) - noch - nicht der Fall, konnte doch in einem Nutzungsplan verankert werden, wie die zukünftige Nutzung sein soll (35% öffentliche Grünfläche, 10% Freizeit- und Sportanlagen und 55% zur Überbauung). Und doch haben diese 55% das Raumpotential für mehr als 1’000 Einwohnerinnen und Einwohner, also ein kleines Bettingen im Flachland. Bisher wurde mit Bedacht gehandelt und entschieden. Auch soll die Bebauung des Stettenfelds in Etappen vor sich gehen. Wie diese ausgestaltet werden sollen, ist jedoch noch nicht geklärt. Wenig war zu hören darüber, ob es konkrete Lösungsansätze für die diversen bereits bestehenden Infrastruktur-Probleme gibt. Wie und wo soll z.B. die aktuell schon fehlende Schulrauminfrastruktur realisiert werden? Werden die soeben publizierten neuesten Kennzahlen zu den in den kommenden Jahren stark steigenden Schülerzahlen in die Schulraumplanung miteinbezogen?

Momentan erlebt Riehen Nord eine massive bauliche Entwicklung. Rund 200 neue Wohneinheiten stehen bald zur Verfügung. Der daraus entstehende zusätzliche Verkehr kann in der vorhandenen Infrastruktur (Strassen, Buskonzept) nicht aufgefangen werden. Hinzu kommen die offenen Fragen rund um die S-Bahn. Vorstellbar wäre auch, dass die Gemeinde noch verstärkter mit den aktuellen Landbesitzern und Investoren in einen Verhandlungsdialog treten würde, um längerfristig noch wirksamer und autonomer die Planung der letzten grossen Baureserve steuern zu können.

Mit Bedacht handeln, sich Zeit lassen und zuerst bestehende Probleme lösen, bevor wir uns möglicherweise neue, noch grössere Probleme schaffen. Nicht dass aus Riehen ein «Huttwil der Nordwestschweiz» wird, sind wir jetzt doch - gemäss dem neuesten Gemeinderating der Handelszeitung nur auf Platz 168 und weit hinter Binningen, Arlesheim oder Allschwil platziert.


Daniele Agnolazza, EVP Einwohnerrat

21.09.2022  | EVP begrüsst die steuerliche Entlastung von Familien

Das vom Gros­sen Rat beschlos­sene Steu­er­pa­ket ent­las­tet Fami­lien durch die Erhö­hung des Kin­der­ab­zugs um Fr. 700.- auf Fr. 8600.-. Die EVP begrüsst diese Steu­er­sen­kung, ebenso die Erhö­hung des Kin­der­be­treu­ungs­kos­ten­ab­zugs. Auch die Ent­las­tung von Haus­hal­ten in beschei­de­nen finan­zi­el­len Ver­hält­nis­sen und des unte­ren Mit­tel­stan­des fin­det die Zustim­mung der fami­li­en­freund­li­chen Wertepartei.

Wer Kin­der gross­zieht, erbringt für die Gesell­schaft eine grosse Leis­tung, unab­hän­gig von der finan­zi­el­len Situa­tion und unab­hän­gig vom Modell, das

Das vom Grossen Rat beschlossene Steuerpaket entlastet Familien durch die Erhöhung des Kinderabzugs um Fr. 700.- auf Fr. 8'600.-. Die EVP begrüsst diese Steuersenkung, ebenso die Erhöhung des Kinderbetreuungskostenabzugs. Auch die Entlastung von Haushalten in bescheidenen finanziellen Verhältnissen und des unteren Mittelstandes findet die Zustimmung der familienfreundlichen Wertepartei.

Wer Kinder grosszieht, erbringt für die Gesellschaft eine grosse Leistung, unabhängig von der finanziellen Situation und unabhängig vom Modell, das man für die Kinderbetreuung gewählt hat. Im Sinne der Familieninitiative aus Riehen setzte sich die EVP auch auf nationaler Ebene immer wieder für die Erhöhung der Kinderabzüge eingesetzt.

Die EVP teilt das Anliegen, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch den höhe­ren Abzug für Fremdbetreuung gestärkt wird. Wenn Familien ein Modell wählen, in dem die Elternteile die Kinder ganz oder teilweise selber betreuen, sind sie im vorliegenden Steuerpaket jedoch finanziell benachteiligt. Diese Benachteiligung hätte man mit einer noch stärkeren Erhöhung des Kinderabzugs etwas ausgleichen können. Deshalb bedauern wir, dass der Kinderabzug nicht noch stärker erhöht wurde. Aber weil Familien finanziell substanziell entlastet werden, begrüsst die EVP den Steuerkompromiss.

28.10.2021  | Gemeinsam für Riehen: EVP, SP und Grüne für Solidarität und gemeinsames Gestalten statt Verwalten

Für die Gemein­de­wah­len in Rie­hen vom 6. Februar 2022 prä­sen­tie­ren die Par­teien EVP, SP und Grüne ihre Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für die Gemeinderats-​Wahlen unter dem Titel «Gemein­sam für Rie­hen» auf einer Liste. Die Nomi­na­tio­nen sind in den Par­teien erfolgt, und ebenso haben die Mit­glie­der der Par­teien dem Zusam­men­ge­hen zuge­stimmt. Mit den Bis­he­ri­gen Dr. Chris­tine Kauf­mann (EVP) und Dr. Guido Vogel (SP) sowie den neu Kan­di­die­ren­den Daniele Agno­lazza (EVP), Béla Bar­tha (Grüne) und Edibe Goel­geli (SP) stellt sich ein hoch qua­li­fi­zier­tes Kan­di­da­ten­feld für die Gemeinderats-​Wahlen 2022 zur Verfügung.

Die gemein­sa­men Ziele ver­bin­den die Kan­di­die­ren­den: sie wol­len zum Gestal­ten einer Gemeinde bei­tra­gen, in der die Ver­ant­wor­tung für­ein­an­der und die

Für die Gemeindewahlen in Riehen vom 6. Februar 2022 präsentieren die Parteien EVP, SP und Grüne ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderats-Wahlen unter dem Titel «Gemeinsam für Riehen» auf einer Liste. Die Nominationen sind in den Parteien erfolgt, und ebenso haben die Mitglieder der Parteien dem Zusammengehen zugestimmt. Mit den Bisherigen Dr. Christine Kaufmann (EVP) und Dr. Guido Vogel (SP) sowie den neu Kandidierenden Daniele Agnolazza (EVP), Béla Bartha (Grüne) und Edibe Goelgeli (SP) stellt sich ein hoch qualifiziertes Kandidatenfeld für die Gemeinderats-Wahlen 2022 zur Verfügung.

Die gemeinsamen Ziele verbinden die Kandidierenden: sie wollen zum Gestalten einer Gemeinde beitragen, in der die Verantwortung füreinander und die Solidarität untereinander in guten wie in schwierigen Zeiten grossgeschrieben wird. Das bedeutet zum Beispiel, an alle Generationen zu denken und auf die Bereitstellung von genügend Schulraum genauso Gewicht zu legen wie auf ein gutes, durchmischtes
Angebot von Wohnmöglichkeiten für die Ältesten.

EVP, SP und Grüne stehen gemeinsam ein für eine Weiterentwicklung von Riehen, die den grossen vorhandenen Qualitäten Rechnung trägt: trotz fortschreitender Verdichtung muss der grüne Charakter der Gemeinde erhalten bleiben. Die verloren gegangene Vorreiterrolle Riehens als Energiestadt muss wieder eingenommen werden und mit innovativen Konzepten den Folgen der Klimaerwärmung begegnet werden.

Gerade auch die aktuelle Diskussion über den geplanten oberirdischen Doppelspurausbau durch das historische Dorfzentrum von Riehen zeigt auf, dass hier bezüglich konstruktiver partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit unseren deutschen Nachbargemeinden Handlungsbedarf besteht, damit gemeinsame, konsensorientierte Lösungen gefunden werden können.

EVP, SP und Grüne sind überzeugt, dass im Gemeinderat ein Wechsel stattfinden muss, damit die Bevölkerung von Riehen besser abgebildet wird und sich in diesem – gerade in der Krisenzeit kaum in Erscheinung getretenen – Gremium gut vertreten fühlt.

 

Ansprechperson:
Daniele Agnolazza, EVP Einwohnerrat, 079 353 08 19
 

22.10.2021  | Ambulant vor stationär fördern: einkommensabhängige Subventionierung für Riehener/innen mit knappem Budget

Für Per­so­nen mit knap­pem Bud­get soll die Gemeinde Rie­hen die haus­wirt­schaft­li­chen Leis­tun­gen wei­ter­hin sub­ven­tio­nie­ren, und zwar neu unab­hän­gig vom Leis­tungs­er­brin­ger, for­dert die EVP in einem Vor­stoss von Ein­woh­ner­rat Tho­mas Widmer-​Huber. Die För­de­rung von ambu­lant vor sta­tio­när sei nicht nur mit Vor­tei­len für die Betrof­fe­nen ver­bun­den, son­dern auch mit einer finan­zi­el­len Ent­las­tung der Gemeinde.

Der Rie­he­ner Gemein­de­rat hatte die Sub­ven­tio­nie­rung von haus­wirt­schaft­li­chen Leis­tun­gen der Spitex Riehen-​Bettingen per 1. Januar 2022 auf­ge­ho­ben. Es

Für Personen mit knappem Budget soll die Gemeinde Riehen die hauswirtschaftlichen Leistungen weiterhin subventionieren, und zwar neu unabhängig vom Leistungserbringer, fordert die EVP in einem Vorstoss von Einwohnerrat Thomas Widmer-Huber. Die Förderung von ambulant vor stationär sei nicht nur mit Vorteilen für die Betroffenen verbunden, sondern auch mit einer finanziellen Entlastung der Gemeinde.

Der Riehener Gemeinderat hatte die Subventionierung von hauswirtschaftlichen Leistungen der Spitex Riehen-Bettingen per 1. Januar 2022 aufgehoben. Es geht um ärztlich verschriebene Unterstützungsleistungen wie Reinigung, Kochen und soziale Betreuung, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Die Betreuung und Unterstützung in der Hauswirtschaft wird an Personen mit Ergänzungsleistungen bis zu einer gewissen Grenze vergütet. Personen, die gerade keinen Anspruch mehr auf Ergänzungsleistungen haben, sich diese Unterstützung selbst jedoch unter Umständen nur schwer leisten können, erhalten jedoch keine Kostenbeiträge mehr. Eine – unter Umständen auch nur temporäre – Unterstützung im Haushalt kann jedoch verfrühte Eintritte in ein Pflegeheim verhindern, und wirkt sich damit für das Gemeinwesen auch kostensparend aus. Zusammen mit Unterzeichnenden aus anderen Parteien fordert EVP-Einwohnerrat Thomas Widmer-Huber in seinem Anzug, dass der Gemeinderat unabhängig vom Leistungserbringer ein bedarfsgerechtes, subjektorientiertes Unterstützungsmodell mit klar definierten Kriterien für hauswirtschaftliche Leistungen erarbeitet. Dabei ist ein möglichst einfaches System mit wenig Verwaltungsaufwand anzustreben.

 

Ansprechperson:
Thomas Widmer-Huber 079 948 92 93, thomas@widmer-huber.ch

 

21.10.2021  | Dr. Christine Kaufmann und Daniele Agnolazza – Gemeinsam für Riehen

Anläss­lich ihrer Nomi­na­ti­ons­ver­an­stal­tung für den Gemein­de­rat und das Gemein­de­prä­si­dium vom 19. Okto­ber 2021 haben die Mit­glie­der der EVP Rie­hen ein­stim­mig dem Vor­schlag des Vor-​standes zuge­stimmt und die amtie­rende Gemein­de­rä­tin Dr. Chris­tine Kauf­mann für das Präsidi-​um und gleich­zei­tig für den Gemein­de­rat, sowie den amtie­ren­den Bür­ger­rat Daniele Agno­lazza für die Wahl in den Gemein­de­rat nominiert.

Mit der poli­tisch erfah­re­nen und in Sach­fra­gen unbe­strit­ten kom­pe­ten­ten 53-​jährigen Gemein­de­rä­tin Dr. Chris­tine Kauf­mann bie­tet sich Rie­hen die

Anlässlich ihrer Nominationsveranstaltung für den Gemeinderat und das Gemeindepräsidium vom 19. Oktober 2021 haben die Mitglieder der EVP Riehen einstimmig dem Vorschlag des Vor-standes zugestimmt und die amtierende Gemeinderätin Dr. Christine Kaufmann für das Präsidi-um und gleichzeitig für den Gemeinderat, sowie den amtierenden Bürgerrat Daniele Agnolazza für die Wahl in den Gemeinderat nominiert.

Mit der politisch erfahrenen und in Sachfragen unbestritten kompetenten 53-jährigen Gemeinderätin Dr. Christine Kaufmann bietet sich Riehen die Gelegenheit, erstmals eine Frau in das Gemeindepräsidium zu wählen. Seit 2014 führt sie die Bereiche Kultur, Freizeit und Sport sowie Umwelt umsichtig und mit Weitblick. In der laufenden Legislaturperiode konnte u.a. das neu gestaltete und konzipierte ehemalige Spielzeugmuseum unter der neuen Bezeichnung MUKS (Museum Kultur & Spiel Riehen) eröffnet werden.

Daniele Agnolazza, 59, ist seit kurzem Mitglied des Einwohnerrats und seit 8 Jahren für die EVP im Bürgerrat Riehen tätig. In dieser Zeit hat er umfassende Reformen in seiner Rolle als Delegierter und heutiger Präsident der Delegiertenversammlung des Landpfrundhauses Riehen-Bettingen angestossen. So konnte Ende 2019 mit der Gesamtsanierung der Alterssiedlung Bäumliweg 30 ein zentrales und wichtiges Projekt für die zukünftige Versorgung Riehens mit altersgerechten und modernen Wohnungen gestartet werden. Weiter ist er als Vizepräsident des Stiftungsrats der Stiftung Dominikushaus Mitglied der Baukommission und begleitet das Neubauprojekt an der Immenbachstrasse. 

Mit Daniele Agnolazza, Bürgerrat und Dr. Christine Kaufmann, Gemeinderätin, stellt die EVP Riehen zwei mit Riehen äusserst verbundene Persönlichkeiten zur Wahl, die - fernab parteipolitischer Quengelei - gerne sachbezogen, pragmatisch und konsensorientiert politisieren. 

Für Nachfragen stehen die Nominierten Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

 

Ansprechperson:
Christine Kaufmann, 079 757 85 93
Daniele Agnolazza, 079 353 08 19

 

13.10.2021  | Petition gegen den Doppelspur-Ausbau der S6 durch das Dorfzentrum

Die EVP Riehen-​Bettingen ver­langt mit einer Peti­tion vom Regie­rungs­rat und vom Gros­sen Rat, dass sie sich ent­schie­den gegen den ober­ir­di­schen Doppelspur-​Ausbau der S6 durch das his­to­ri­sche Dorf­zen­trum einsetzen.

Die EVP Riehen-​Bettingen lan­ciert eine Peti­tion, um den Gros­sen Rat und den Regie­rungs­rat des Kan­tons Basel-​Stadt auf­zu­for­dern, sich gegen den

Die EVP Riehen-Bettingen verlangt mit einer Petition vom Regierungsrat und vom Grossen Rat, dass sie sich entschieden gegen den oberirdischen Doppelspur-Ausbau der S6 durch das historische Dorfzentrum einsetzen.

Die EVP Riehen-Bettingen lanciert eine Petition, um den Grossen Rat und den Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt aufzufordern, sich gegen den vorgesehenen oberirdischen Doppelspur-Ausbau der S6 durch das Dorfzentrum Riehens zwischen Bettingerstrasse und Inzlingerstrasse und für alternative Lösungen bei den Deutschen und Schweizer Behörden einzusetzen sowie letztere unvoreingenommen zu prüfen und die Gemeinde Riehen verfassungsgemäss zur gewählten Lösung anzuhören.

Die EVP Riehen-Bettingen stellt sich entschieden gegen den vorgesehenen oberirdischen Doppelspur-Ausbau der S-Bahn durch das historische Dorfzentrum. Gegen die Verbesserung der ÖV-Anbindung des Wiesentals ist nichts einzuwenden, aber nicht zu diesem Preis und einseitig auf Kosten der Riehener Bevölkerung und aufgrund von Planungen auf deutscher Seite, zu welcher Riehen weder befragt wurde noch ja gesagt hat.

Die EVP verlangt die Prüfung von Alternativen, so wie sie im Petitionstext formuliert sind, mit dem Ziel einer guten Lösung für alle Beteiligten. Weiter erwartet die EVP, dass sich der Kanton für die Interessen ihrer Landgemeinden einsetzt, insbesondere die verfassungsmässige Anhörung der Gemeinde Riehen im Planungsprozess.

Als EVP sind wir weiterhin an einem gut nachbarschaftlichen Verhältnis interessiert und unterstützen die Idee eines runden Tischs mit allen beteiligten Interessengruppen.


https://www.petitio.ch/petitions/1afr2

 

Ansprechperson:
Daniele Agnolazza, EVP Einwohnerrat, Präsident Petitionskomitee, 079 353 08 19
Thomas Widmer-Huber, EVP Einwohnerrat, 079 948 92 93

 

11.10.2021  | Interpellation zur Veloroute Lörracherstrasse

Zwi­schen Fried­hof­weg und Brünn­li­rain ent­steht für Velo­fah­rer auf der Route Lör­ra­cher­strasse eine extrem gefähr­li­che Situa­tion. Ein­woh­ner­rat Lorenz Mül­ler möchte daher vom Gemein­de­rat Ant­wor­ten, wie die Situa­tion ver­bes­sert wer­den könnte.

Inter­pel­la­ti­ons­text

Zwi­schen Fried­hof­weg und Brünn­li­rain ent­steht für Velo­fah­rer auf der Route Lör­ra­cher­strasse eine extrem gefähr­li­che Situa­tion.

Zwischen Friedhofweg und Brünnlirain entsteht für Velofahrer auf der Route Lörracherstrasse eine extrem gefährliche Situation. Einwohnerrat Lorenz Müller möchte daher vom Gemeinderat Antworten, wie die Situation verbessert werden könnte.

Interpellationstext

Zwischen Friedhofweg und Brünnlirain entsteht für Velofahrer auf der Route Lörracherstrasse eine extrem gefährliche Situation. Der Velofahrer muss zwischen zweimaligem Überqueren der Tramschiene oder Zirkeln zwischen Tramschiene und hohem Randsteinbord (aufgrund des behindertengerechten Einstiegs) wählen.

Bei Nässe ist die ganze Situation noch viel gefährlicher.

Die Strassenseite ist ca. 3 m breit, die das Tram, die Autos, Velos inkl. Tramschiene sich teilen müssen. Daneben ist ein Trottoir, das 5 m breit ist.

Kürzlich wollte mich ein freundlicher Polizist büssen, weil ich mich dafür entschieden hatte, auf dem besagten Trottoir zu fahren. Ich erklärte ihm freundlich den verkehrstechnischen Verhältnisblödsinn, worauf er Gnade vor Recht walten liess.

Meine Fragen an den Gemeinderat:

  1. Was unternimmt der Gemeinderat, damit diese Verkehrsstrecke zwischen dem Friedhofweg und Brünnlirain wirklich eine würdige Veloroute darstellt - zumal der Teilrichtplan Velo diese explizit als solche ausweist?
  2. Wäre es nicht viel sinnvoller, den Velofahrern die Möglichkeit zu geben, auf das Trottoir auszuweichen und dieses im Schritttempo zu befahren? Diese Verkehrsführung existiert auch an anderen Orten mit einer vergleichbaren Situation.

 

Ansprechperson:
Lorenz Müller, Einwohnerrat EVP, l.r.mueller@gmx.ch

 

17.08.2021  | Interpellation zu Einstellung der Subventionierung von hauswirtschaftlichen Leistungen der Spitex

Die Ein­stel­lung der Sub­ven­tio­nie­rung von haus­wirt­schaft­li­chen Leis­tun­gen der Spitex Riehen-​Bettingen wirft für die EVP Fra­gen auf. Ein­woh­ner­rat Tho­mas Widmer-​Huber for­dert, dass der Gemein­de­rat die Anlie­gen von pfle­ge­be­dürf­ti­gen Per­so­nen ernst nimmt, lie­ber in ihrem ver­trau­ten Umfeld gepflegt und betreut zu wer­den: ambu­lant vor stationär.

Auch in Rie­hen wol­len pfle­ge­be­dürf­tige Per­so­nen lie­ber in ihrem ver­trau­ten Umfeld gepflegt und betreut wer­den und erst dann in ein Pfle­ge­heim

Die Einstellung der Subventionierung von hauswirtschaftlichen Leistungen der Spitex Riehen-Bettingen wirft für die EVP Fragen auf. Einwohnerrat Thomas Widmer-Huber fordert, dass der Gemeinderat die Anliegen von pflegebedürftigen Personen ernst nimmt, lieber in ihrem vertrauten Umfeld gepflegt und betreut zu werden: ambulant vor stationär.

Auch in Riehen wollen pflegebedürftige Personen lieber in ihrem vertrauten Umfeld gepflegt und betreut werden und erst dann in ein Pflegeheim eintreten, wenn Pflege und sonstige Betreuung ambulant nicht mehr möglich sind. Der Gemeinderat hat per 1. Januar 2022 die Einstellung der Subventionierung von hauswirtschaftlichen Leistungen der Spitex Riehen-Bettingen beschlossen. Es geht um ärztlich verschriebene Leistungen wie Reinigung, Kochen und soziale Betreuung, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Für die EVP ist verständlich, dass die bisherige Subventionierung im Giesskannenprinzip, von welcher nur ein Anbieter profitierte, aufgehoben wird. Aber die Bestrebungen, betroffene Personen zu Hause zu pflegen und zu betreuen werden unterlaufen. Denn es ist damit zu rechnen, dass Personen, die finanziell knapp dastehen, künftig früher in ein Pflegeheim eintreten und mit dem Eintritt Ergänzungsleistungen beziehen müssen. Eine solche Entwicklung lässt die finanziellen Ausgaben der Gemeinde steigen.

Einwohnerrat Widmer-Huber stellt dem Gemeinderat Fragen, wer bisher von der Subventionierung profitiert hat und fordert, dass der Gemeinderat die Anliegen von pflegebedürftigen Personen ernst nimmt, lieber in ihrem vertrauten Umfeld gepflegt und betreut zu werden: ambulant vor stationär. Dazu will er vom Gemeinderat wissen, auf welche Art und Weise er dieses Anliegen fördern will.

 

Ansprechperson:
Thomas Widmer-Huber, EVP-Einwohnerrat, 079 948 92 93, thomas@widmer-huber.ch

 

01.06.2021  | EVP für Erneuerung Rössligasse

An ihrer Online-​Mitgliederversammlung sag­ten die EVP-​Mitglieder mit gros­sem Mehr “ja” zur Erneue­rung mit Neu­ge­stal­tung der Röss­li­ga­sse und fol­gen somit dem Antrag der Sach­kom­mis­sion und des Gemein­de­ra­tes und dem Ent­scheid des Einwohnerrates.

In der Röss­li­ga­sse müs­sen im Abschnitt zwi­schen Basel­strasse und Hub­gäss­chen die Strasse und die Werk­lei­tun­gen erneu­ert wer­den. In die­sem Zug soll die

An ihrer Online-Mitgliederversammlung sagten die EVP-Mitglieder mit grossem Mehr "ja" zur Erneuerung mit Neugestaltung der Rössligasse und folgen somit dem Antrag der Sachkommission und des Gemeinderates und dem Entscheid des Einwohnerrates.

In der Rössligasse müssen im Abschnitt zwischen Baselstrasse und Hubgässchen die Strasse und die Werkleitungen erneuert werden. In diesem Zug soll die Strasse attraktiver gestaltet werden. Bei der Bushaltestelle empfiehlt die Sachkommission ein überdachtes Wartehäuschen mit Sitzbank.

Die Rössligasse ist Teil des engeren, historischen Dorfzentrums und darf auch als solchen wahrgenommen werden. Die Rössligasse soll für Füssgängerinnen und Fussgänger angenehm gestaltet werden. Sie hat die Aufwertung verdient.

Die Forderung nach Erarbeitung eines deutlich kostengünstigeren Projekts gegenüber der 1. Vorlage wird im neuen Projekt mit der vom Einwohnerrat beschlossenen Variante 1 berücksichtigt. Die massvollen Mehrkosten gegenüber einer reinen – ohnehin unumgänglichen – Sanierung sind gerechtfertig.

Die Verbindung zwischen Wettsteinanlage, Wettsteinstrasse, Webergässchen zum Singeisenhof, zur Tiefgarage oder weiter zum Sarasinpark ist für den Fussgängerverkehr im Dorfzentrum wichtig. Dementsprechend soll die Querung der Rössligasse ausgestaltet werden, damit sie von den Verkehrsteilnehmenden auch gut wahrgenommen wird.

Die Rössligasse ist auch eine wichtige Zufahrt für die Anlieferung zum Coop, zur Migros, zum Denner, zu den Restaurants und den verschiedenen Kleinläden in der Rössligasse oder im Webergässchen. Die Anlieferung muss deshalb weiterhin problemlos funktionieren.

Die Rössligasse liegt auch auf dem Weg zwischen der Fondation Beyeler sowie der S-Bahnhaltestelle. Die Rössligasse soll deshalb auf die zahlreichen Gäste der Fondation einladend wirken, um ins Dorfzentrum zu führen. In der Rössligasse hat es zahlreiche Parkplätze, die erhalten bleiben.

Die EVP setzt sich für diesen geringen Mehraufwand ein, um gerade die ältere Bevölkerung beispielsweise nach dem Einkaufen nicht weiter im Regen stehen zu lassen. Die EVP Riehen-Bettingen stellt sich dezidiert hinter die Abstimmungsvorlage und engagiert sich im Pro-Komitee Rössligasse.

 

Ansprechperson:
Jürg Sollberger-Blaser, 079 242 70 03

 

30.04.2021  | Todesanzeigen sollen wieder leserfreundlich aufgeführt werden

Die EVP for­dert, dass Todes­an­zei­gen aus Rie­hen und Bet­tin­gen in den Regio­nal­zei­tun­gen wie­der leser­freund­lich auf­ge­führt werden.

Der Rie­he­ner EVP-​Einwohnerrat Tho­mas Widmer-​Huber for­dert den Gemein­de­rat Rie­hen auf, dass er sich bei den Redak­tio­nen der «Bas­ler Zei­tung» und der

Die EVP fordert, dass Todesanzeigen aus Riehen und Bettingen in den Regionalzeitungen wieder leserfreundlich aufgeführt werden.

Der Riehener EVP-Einwohnerrat Thomas Widmer-Huber fordert den Gemeinderat Riehen auf, dass er sich bei den Redaktionen der «Basler Zeitung» und der «bz Zeitung für die Region Basel» einsetzt, dass die Todesanzeigen betreffend Riehen und Bettingen wieder leserfreundlich separat aufgeführt werden. Seit der Umsetzung des neuen Bestattungsgesetzes per 1. April 2021 werden die Traueranzeigen der Landgemeinden unter Basel-Stadt aufgeführt, was das Auffinden erschwert. Die Todesanzeigen aus dem Baselbiet werden hingegen den einzelnen Gemeinden zugeordnet. Nachdem Leserbriefe nicht veröffentlicht wurden und der direkte Kontakt mit den entsprechenden Redaktionen bisher nicht erfolgreich war, reichte Widmer-Huber eine Interpellation ein.

 

Ansprechperson:
Thomas Widmer-Huber, EVP Einwohnerrat, 079 948 92 93, thomas@widmer-huber.ch

 

16.02.2021  | Die EVP Riehen Bettingen will Familien entlasten – aber mit Köpfchen.

Am 7. März 2021 kommt in Rie­hen die «Kinderbonus-​Initiative» der SP zu Abstim­mung. Der Ein­woh­ner­rat Rie­hen hat zudem eben erst eine Gemein­d­e­initia­tive ver­ab­schie­det, wel­che die Erhö­hung der kan­to­na­len Kin­der­ab­züge for­dert. Beide Vor­schläge über­zeu­gen nicht voll­um­fäng­lich. Die EVP Rie­hen Bet­tin­gen for­dert wei­ter­hin – wie schon vor Jah­ren mit der Motion Ponacz – die sozial aus­ge­gli­chene Ent­las­tung von Familien.

Für die Paro­len­fas­sung zur Kinderbonus-​Initiative der SP, die eine Aus­zah­lung von CHF300.- pro Kind und Jahr für Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner mit

Am 7. März 2021 kommt in Riehen die «Kinderbonus-Initiative» der SP zu Abstimmung. Der Einwohnerrat Riehen hat zudem eben erst eine Gemeindeinitiative verabschiedet, welche die Erhöhung der kantonalen Kinderabzüge fordert. Beide Vorschläge überzeugen nicht vollumfänglich. Die EVP Riehen Bettingen fordert weiterhin – wie schon vor Jahren mit der Motion Ponacz – die sozial ausgeglichene Entlastung von Familien.

Für die Parolenfassung zur Kinderbonus-Initiative der SP, die eine Auszahlung von CHF 300.- pro Kind und Jahr für Einwohnerinnen und Einwohner mit einem Einkommen bis CHF 150'000.- fordert, wurden die Mitglieder der EVP Riehen Bettingen auf schriftlichem Weg befragt. Eine deutliche Mehrheit lehnte die Initiative in der Befragung ab und fasste damit die Nein-Parole.
In der Beratung im Einwohnerrat hatte die EVP Rückweisung des vollkommen ungenügenden gemeinde-rätlichen Vorschlags mit dem Auftrag der Ausarbeitung eines Gegenvorschlags verlangt, war aber unter-legen. Die Verabschiedung der Gemeinde-Initiative auf Basis der Motion Huber, die eine Erhöhung der kantonalen Kinderabzüge ohne Einkommensbeschränkung fordert, hat eine Mehrheit der EVP-Fraktion in der Februar-Sitzung des Einwohnerrats aus grundsätzlichen Erwägungen zur Unterstützung von Familien gutgeheissen.
Beide Ansätze, jener der Initiative wie jener der Motion, sind jedoch aus Sicht der EVP nicht zielorien-tiert und wenig erfolgsversprechend. Beide Vorschläge funktionieren nach dem Giesskannen-Prinzip – Kinderbeiträge sollen praktisch unabhängig von Einkommen und Vermögen ausgerichtet werden respek-tive erhöht werden. Die EVP hatte vom Gemeinderat anlässlich der Behandlung der Kinderbonus-Initiative verlangt, einen Gegenvorschlag auszuarbeiten, der einkommensabhängige Erleichterungen für Kindern mit Familien – auch des Mittelstands – vorsieht, so z.B. Beiträge an Musikunterricht oder Freizeitangebote. Möglich wäre dies durch eine Ergänzung der Prämienverbilligungsstufen für Riehener Einwohnerinnen und Einwohner Richtung Mittelstands-Einkommen. Die entsprechenden Berechnungs-parameter sind etabliert, ein solches Modell benötigt also keinen grossen Zusatzaufwand – wie er aktuell von bürgerlicher Seite bei der Kinderbonus-Initiative, ob zu Recht sei dahingestellt, moniert wird. In der von der EVP vorgeschlagenen Form kann die Forderung aus der – unerfüllt gebliebenen – Motion Ponacz der EVP für eine angepasste Steuerkurve aufgenommen werden.
Sowohl der SP-Initiative wie der Gemeinde-Initiative werden von der EVP wenig Chancen eingeräumt. Die Partei wird an ihren Vorschlägen darum festhalten und sie zum gegeben Zeitpunkt wieder in die Diskussion einbringen.

 

Ansprechperson:
Thomas Widmer-Huber, EVP Einwohnerrat, 079 948 92 93, thomas@widmer-huber.ch

 

28.03.2020  | Die EVP fordert ein Konjunkturprogramm und Massnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Riehen

EVP-​Einwohnerrätin Caro­line Scha­chen­mann for­dert in einem Anzug den Gemein­de­rat auf, Mög­lich­kei­ten für ein kom­mu­na­les Kon­junk­tur­pro­gramm zu prüfen.

Infolge der Corona-​Krise zeich­net sich ein deut­li­cher Wirt­schafts­ein­bruch ab, stei­gende Arbeits­lo­sen­zah­len machen sich jetzt schon bemerk­bar – die

EVP-Einwohnerrätin Caroline Schachenmann fordert in einem Anzug den Gemeinderat auf, Möglichkeiten für ein kommunales Konjunkturprogramm zu prüfen.

Infolge der Corona-Krise zeichnet sich ein deutlicher Wirtschaftseinbruch ab, steigende Arbeitslosenzahlen machen sich jetzt schon bemerkbar – die Krise wird nicht ohne soziale Folgen bleiben. In dieser Situation ist die öffentliche Hand nicht nur gefordert, mit kurzfristigen Massnahmen zu reagieren, sondern sich mittelfristig mit ihren Investitionen antizyklisch zur drohenden Rezession zu verhalten. EVP-Einwohnerrätin Caroline Schachenmann fordert in einem Anzug den Gemeinderat auf, Möglichkeiten für ein kommunales Konjunkturprogramm zu prüfen.
Die wirtschaftlichen Einbrüche und deren soziale Auswirkungen als Folge der Corona-Krise zeigen sich immer deutlicher. Die Arbeitslosenzahlen sind trotz aller Auffangmassnahmen des Bundes wie Kurzarbeit und Erwerbsersatz stark gestiegen. Das SECO prognostiziert eine Rezession und rechnet in seiner Einschätzung von Ende April 2020 mit einem Rückgang des Bruttosozialprodukts von bis zu 6.7%.
Während wirtschaftlichen Krisen sollte sich die öffentliche Hand antizyklisch verhalten und mit Investitionen nicht zurückhaltend sein. EVP-Einwohnerrätin Caroline Schachenmann erinnert daran, dass auch die Gemeinde Riehen dies schon in der Vergangenheit beherzigt hat.
So wurde während der Rezession in den 70er Jahren ein spezieller Fonds und in den 90er Jahren das Arbeitsintegrationsprogramm ins Leben gerufen. Caroline Schachenmann fordert vom Gemeinderat, auch in der jetzigen Krise wieder rechtzeitig zu reagieren und in diesem Sinne Investitionen und Unterhaltsmassnahmen im Finanz- wie Verwaltungsvermögen vorzuziehen. Auch könnte mit weiteren Projekten, die sonst nicht oder viel später in Angriff genommen würden, nachhaltig auf die Situation reagiert werden.
Die Umsetzung des Energiekonzeptes der Gemeinde zum Beispiel hinkt stark hinterher, wie die kürzliche Interpellation von EVP-Einwohnerrat Jürg Sollberger gezeigt hat. Wenn dies nun vorangetrieben wird, kann sich die Gemeinde als sowohl wirtschaftlich wie ökologisch nachhaltige Kommune auszeichnen.d ein?

Ansprechperson:
Caroline Schachenmann, 061 641 71 05, caroline.schachenmann@evp-bs.ch

Anzug

13.08.2019  | Thesen und Forderungen zur kommunalen Politik 2019 – 2023 der EVP Riehen-Bettingen

Am 13. August hat die EVP Riehen-​Bettingen ihr aktua­li­sier­tes Grund­la­gen­pa­pier zur kom-​munalen Poli­tik der kom­men­den Jahre prä­sen­tiert. Die Aus­füh­run­gen bezo­gen sich die­ses Mal nicht nur, wie gewohnt, auf die Rie­he­ner Poli­tik, son­dern auch auf das Gesche­hen in Bet­tin­gen, wo die EVP auch wie­der ver­mehrt prä­sent sein will. Ein­woh­ner­rat und Fraktions-​präsident Jürg Soll­ber­ger, Gemein­de­rä­tin Chris­tine Kauf­mann, Ein­woh­ner­rä­tin und SGS-​Präsidentin Caro­line Scha­chen­mann, Gross­rat und Ein­woh­ner­rat Tho­mas Widmer-​Huber, Ein­woh­ner­rat Alfred Merz und der Bet­tin­ger Ver­tre­ter David Ger­ber ori­en­tier­ten über Hal­tung der EVP Rie­hen Bet­tin­gen in den kom­mu­na­len Kern­the­men: Bil­dung, Gesund­heit und Sozia­les, Kul­tur, Frei­zeit und Sport, Mobi­li­tät, Umwelt und Ener­gie, Gemein­de­fi­nan­zen und Wohn­po­li­tik. Die Inhalte ste­hen unter dem über­ge­ord­ne­ten Motto «glo­bal den­ken, lokal handeln».

Im inten­si­ven Aus­tausch ist in der EVP Riehen-​Bettingen in den ver­gan­ge­nen Mona­ten das The­sen­pa­pier zur kom­mu­na­len Poli­tik, das in die­ser Form seit

Am 13. August hat die EVP Riehen-Bettingen ihr aktualisiertes Grundlagenpapier zur kom-munalen Politik der kommenden Jahre präsentiert. Die Ausführungen bezogen sich dieses Mal nicht nur, wie gewohnt, auf die Riehener Politik, sondern auch auf das Geschehen in Bettingen, wo die EVP auch wieder vermehrt präsent sein will. Einwohnerrat und Fraktions-präsident Jürg Sollberger, Gemeinderätin Christine Kaufmann, Einwohnerrätin und SGS-Präsidentin Caroline Schachenmann, Grossrat und Einwohnerrat Thomas Widmer-Huber, Einwohnerrat Alfred Merz und der Bettinger Vertreter David Gerber orientierten über Haltung der EVP Riehen Bettingen in den kommunalen Kernthemen: Bildung, Gesundheit und Soziales, Kultur, Freizeit und Sport, Mobilität, Umwelt und Energie, Gemeindefinanzen und Wohnpolitik. Die Inhalte stehen unter dem übergeordneten Motto «global denken, lokal handeln».

Im intensiven Austausch ist in der EVP Riehen-Bettingen in den vergangenen Monaten das Thesenpapier zur kommunalen Politik, das in dieser Form seit 2012 veröffentlicht wird, aktualisiert worden. Den inhaltlichen Ausführungen vorangestellt sind die Grund-sätze der EVP-Politik: ideologisch und wirtschaftlich unabhängiges Handeln auf der Basis eines klaren Wertegerüstes. Politische Vorhaben sollen bezüglich ihrer Nachhaltigkeit, ihrer Umweltverträglichkeit, ihrer sozialen Gerechtigkeit und ihrem Nutzen für die Allgemeinheit beurteilt werden.

 

Beim Thema Schulen ist die EVP erfreut, dass die Möglichkeit von Einführungsklassen wieder gegeben ist. Den grössten Handlungsbereich ortet sie in Riehen im Bereich Schulraumbedarf und hält den Erwerb des Niederholzschulhauses immer noch für die logische Konsequenz, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Im Zusammenhang mit den Schulen, aber nicht nur für diesen Bereich, fordert die EVP die Einrichtung einer kommunalen Ombudsstelle.

 

Die grosse soziale Verantwortung, die eine wohlhabende Gemeinde wie Riehen hat, soll nach Meinung der EVP darin Ausdruck finden, dass unter anderem in die Reintegration von Arbeitssuchenden mit dem Arbeitsintegrationsprogramm weiter investiert werden und dass die Quote für die Beiträge an die Entwicklungszusammenarbeit weiter bei 1% der Einkommenssteuern belassen werden soll.

Die Identifikation mit dem Wohnort und der gesellschaftliche Zusammenhalt ist der EVP ausserordentlich wichtig. Kulturelle und Sport-Angebote spielen für diese Aspekte eine grosse Rolle und sollen daher in einer Breite, die alle Bevölkerungsschichten anspricht, weiter unterhalten werden. Genauso wichtig ist ein gutes gewerbliches Angebot und der Erhalt und die Unterstützung der Gewerbebetriebe: sie bedeuten Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und sie sind notwendig für den Unterhalt der privaten und öffentlichen Infrastruktur.

Beim Bereich Mobilität, Umwelt und Energie fokussiert die EVP u.a. auf die Herausforderungen, die mit der Energiestrategie 2050 auf uns zukommen. Sie meint, dass die Gemeinden hier mit innovativen Ansätzen, z.B. der Prüfung von Wasserstoff-Fahrzeugen für den kommunalen Fuhrpark und Projekten im Energiebereich vorangehen sollten. Mit dem Grundlagenpapier präsentiert die EVP Riehen Bettingen auch ihre Haltung zum kantonalen Teilrichtplan Energie (siehe Präsentation).

Schliesslich will die EVP in Riehen einen gesunden Finanzhaushalt erhalten. Dies bedingt, dass von weiteren Steuersenkungen abgesehen wird, bis die Auswirkungen der eidgenössischen und kantonalen Steuerreformen klar ersichtlich sind, und dass in gewissen Bereichen zurückhaltender budgetiert wird. Die Mittel für die Kernaufgaben der Gemeinde, aber auch für Investitionen in die Zukunft, müssen weiter zur Verfügung stehen.

In Bettingen möchte die EVP in Zukunft deutlich präsenter sein und das politische Dorfleben bereichern. Ihre Forderungen in Bettingen betreffen die Ermöglichung des Besuchs des Musikschul-Unterrichts in Riehen für Bettinger Kinder und die Stärkung der Chrischona als Veranstaltungs- und Ausflugsziel.

Das Thesenpapier 2019 – 2023 zur kommunalen Politik der EVP Riehen-Bettingen ist unter hier abrufbar sein.